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Auf diesen Seiten finden Sie Infos rund um Pizzaöfen mit Steinbackfläche oder oft auch Pizza Maker oder Pizzabäcker genannt und ums Pizza und Flammenkuchen backen, sowie über einen speziell glasierten Pizzastein, Grillstein, Brotbackstein oder heisser Stein.
Für Infos über den glasierten Grillstein oder Cordieritstein bitte hier klicken oder ans Seitenende scrollen
Die PizzaMaker sind nicht zu verwechseln mit den Profi-Pizzaöfen, welche mehrere 100 bis über 1000Euro kosten und welche oft mehrere Stunden vorgeheizt werden müssen.
Die PizzaMaker müssen nur rund 10-15Minuten vorgeheizt werden und backen dann wie ein teurer Pizzaofen in nur 4-5 Minuten die knusprigste Pizza oder Badischen Flammenkuchen, oft auch bekannt unter Elsässer Flammkuchen.
In einem Profi-Pizzaofen werden sehr hohe Temperaturen von 400 bis 500°C erreicht. Die Hitze speichert sich in den Schamottsteinen und gibt diese gleichmäßig an den Teig ab, wodurch der knusprige Boden entsteht - eben wie aus dem Steinbackofen. Der Nachteil dieser Öfen liegt in der langen Aufheizzeit und damit hohen Energiekosten und den sehr hohen Anschaffungskosten.
Auf dem Markt gibt es viele Anbieter von Pizzaöfen für Privathaushalte. Es gibt aber nur wenige Pizzaöfen, welche auch diese hohen Backtemperaturen erreichen. Viele Anbieter, wie z.B. der Pizzabäcker von Elta haben zwar ein schönes Design, kommen aber oft nicht über Backofentemperaturen von 220-260°C hinaus. Andere Hersteller drehen mit einer störanfälligen Mechanik die Steine bzw. die Pizzen unter der Heizspirale hindurch. Anders z.B. der Pizzaofen Express Napoli von g3ferrari und der Pizza Maker Alfredo von Bestron. Diese Öfen erreichen bis zu 470°C und können im Backergebnis mit jedem Profiofen mithalten. Durch die kurze Aufheizzeit (ca.10-15Minuten, beim DLD9070 ca.15-20Minuten) und sehr kurze Backzeit sind diese Öfen ideal für Privathaushalte. Normale selbstgemachte Pizzen werden in der Regel bei 350-400°C gebacken. Nur bei sehr dünnem Teig und sehr dünnen Belag kommen die maximalen Temperaturen zum Einsatz
Die Frage, ob man in den Pizzaöfen auch Brot backen kann, muß ganz klar verneint werden. Es ist zwar möglich Pizzataschen, Brötchen aufzubacken oder niedrige Kuchen zu backen; im Pizzaofen Alfredo und dem DLD9070 können sogar Steaks oder Aufläufe in der Bratpfanne gegrillt oder kleine Portionen Pommes gebacken werden - für Brot sind die Öfen jedoch zu niedrig.
Um Brot zu backen gibt es Pizzasteine für den Backofen oder einen speziellen Rotisserie-Ofen von Solac.
Die Gründe, warum man in einem Pizzaofen kein Brot backen kann, leuchten ein, wenn man die Geschichte des Flammenkuchens kennt: Der Flammenkuchen oder Flammkuchen stammt ursprünglich aus der badischen Region Ortenau und dem Elsass. Die früheren Holzöfen bzw. Steinbackofen mußten die richtige Temperatur haben. Um diese zu testen (Thermometer gab es damals noch nicht), wurde einfach ein Brotteig flach ausgerollt, mit etwas Sauerrahm bestrichen und in den Ofen gelegt. Später wurden feine Zwiebelscheiben, Speck oder Grieben aufgelegt. In vielen alten Bauernhäusern in der Ortenau und dem Elsass gibt es diese Öfen noch und am Brotbacktag kann man sicher sein, dass die Familie vollzählig am Tisch sitzt. Wenn der Ofen aufgeheizt ist, wird die Glut auf dem Schamott mit einem Besen zur Seite geschoben, dann der Flammkuchen in den Ofen gebracht und nach wenigen Minuten der fertige Flammkuchen herausgeholt. Jetzt wird der Flammenkuchen in aller Ruhe gegessen und erst danach, wenn der Ofen also etwas abgekühlt ist, werden die Brote in den Ofen gegeben. Brot benötigt also niedrigere Temperaturen als Flammenkuchen. Während der Pizzateig aus Hefeteig gemacht wird, wird der traditionelle Flammkuchenteig aus Sauerteig hergestellt. Durch den immer höheren Bekanntsheitsgrad auch außerhalb von Baden, gibt es immer mehr Abwandlungen wie z.B. Beläge mit Zimtapfel oder vegetarischem Flammenkuchen. In der Ortenau gibt es inzwischen mehrere Anbieter von fertigen Böden, welche in ganz Deutschland zu beziehen sind.
Nun noch etwas zur Geschichte der Pizza. Allgemein weiß jeder dass die Pizza aus Italien stammt und mit Tomaten und Käse als Belag gebacken wurde - wirklich?
Entgegen der landläufigen Meinung ist Pizza keine Erfindung aus Italien. Zu verdanken haben wir dieses beliebte Gericht den Etruskern und den Griechen. Ursprünglich war die Pizza ein Teigfladen, der auf einem Stein gebacken wurde. Später wurde dieser mit verschiedenen Lebensmitteln belegt und diente so als eßbarer Teller. Manchmal wurde der Teigfladen noch ein wenig gewürzt. Die Griechen haben die Funktion des “eßbaren Tellers” weiter entwickelt. Sie begannen den Teigfladen schon vor dem Backen zu belegen. So war die Urform der heutigen Pizza entstanden. Nachdem die Griechen später den südlichen Teil Italiens kolonialisierten, übernahmen die Römer das Beste der beiden Varianten und die heutige Pizza entstand. Durch die römischen Eroberungen begann der Siegeszug der Pizza durch ganz Europa. Die Tomate fand übrigens erst viel später ihren Weg auf die Pizza. Erst Mitte des 18. Jahrhunderts wurde die Tomate in Europa als Lebensmittel akzeptiert. Eine Pizza, die erstmals heutigen Vorstellungen entspricht, wurde vermutlich 1889 vom Pizzaiolo Peppino Brandi hergestellt, der gerufen worden war, um König Umberto I. und seiner Frau Margherita eine Pizza zu servieren. Er belegte sie patriotisch mit Zutaten in den italienischen Nationalfarben: Tomaten, Mozarella und Basilikum. Diese damals neuartige Kombination mit Käse ist bis heute die Grundlage zahlloser danach entstandener Pizza-Varianten. Anstelle frischer Tomaten wird inzwischen meist eine vorbereitete Tomatensauce (Salsa pizzaiola) verwendet.
Nachdem Pizza zuerst im 19Jahrhundert durch italienische Auswanderer in Amerika und nach dem 2.Weltkrieg auch im übrigen Europa verbreitet wurde, gilt sie heute neben Spaghetti als das bekannteste italienische Nationalgericht.
Häufige Fragen zu unseren Pizzaöfen:
Wie funktioniert denn nun so ein PizzaMaker? In dem Ofen befinden sich 2 Heizspiralen, eine unter dem Stein und eine Spirale über dem Stein. Beide Spiralen heizen den Stein auf. Ist die gewünschte Temperatur erreicht, schalten die Heizspiralen ab und erst wieder zu, wenn die Temperatur um ein paar Grad gefallen ist.
Worin liegen die Unterschiede zwischen den Pizzaöfen Alfredo, Express Napoli und Express1? Sehen Sie sich dazu unsere Vergleichstabelle mit den wesentlichen Unterschieden an.
Warum backt meine Pizza am Stein an? Ganz wichtig ist hier immer mit etwas Mehl (z.B. Maismehl) zu arbeiten. Ohne den Boden mit Mehl zu bestäuben, besteht die Gefahr dass die Pizza anbrennt. Sie sollten das Mehl jedoch nicht direkt auf die heiße Steinplatte geben, sondern besser die Brettchen mit denen Sie den Teig auflegen gut mehlen. Dies verhindert ein verbrennen des Mehls auf der Steinplatte. Ein weiterer häufiger Grund dass die Pizzen anbacken, ist eine zu niedrige Steintemperatur. Als Faustregel gilt: Je dünner der Boden, desto höher die Temperatur.
Meine Pizza backt nicht gleichmäßig durch: Das kann daran liegen, dass Sie beim reinigen des Pizzaofens die Heizspiralen etwas verbogen haben. Der Abstand der Heizspirale zum Boden bzw. zum Deckel muß überall gleich sein. Sie können die Spiralen leicht wieder in die gewünschte Stellung biegen. ->mehr Infos Falls Sie gefrorene Tiefkühlpizzen verwenden, müssen Sie die Temperatureinstellung etwas herunterdrehen (ca.Stufe2), da die Pizza sonst in der Mitte noch kalt sein kann, während der Teig außen schon kross ist. Um ein gleichmäßiges Backergebnis zu erhalten, sollten Sie den Flammenkuchen bzw. die Pizza nach 2-3Minuten um 90° drehen.
Der Pizzastein ist trotz aller Vorsicht kaputt gegangen - wo bekomme ich einen Ersatzstein her? Wir haben in der Regel für alle Pizzaöfen Ersatzsteine vorrätig oder können diese kurzfristig besorgen, auch wenn Sie den Ofen woanders gekauft haben.
Wie hoch sind die Temperaturen auf Stufe 1,2 und 3? Bei den Öfen mit Temperaturangabe 470°C: Die Temperatur auf Stufe 1 beträgt ca. 190°C, auf Stufe 2 ca.330°C und auf Stufe 3 max.470°C. Diese Angaben dienen nur als Richtwerte und haben je nachdem ob der Ofen gerade heizt oder abgeschaltet ist, bestimmte Schwankungsbreiten nach oben und unten. Selbstverständlich ist der Temperaturregler stufenlos einstellbar. Hinweis: Bei den Alfredoöfen, welche seit April 2009 ausgeliefert werden, beträgt die Temperatur auf Stufe 1 bereits ca. 320°C (Stufe 2,5 ca. 400°C ) . Bei diesen Öfen muß also ca. Stufe niedriger gebacken werden als bisher Bei den Öfen mit Temperaturangabe 400°C: Die Temperatur auf Stufe 1 beträgt ca. 190°C, auf Stufe 2 ca.300°C und auf Stufe 3 max.400°C
Wie hoch darf die Bratpfanne erhitzt werden? Im Normalfall gibt man in die Pfanne etwas Öl oder Fett zum Braten. Gute Öle sind bis ca.210°C hitzebeständig. Erhitzt man diese Öle höher, kommt man schnell an den Flammpunkt. Es kommt zu Rauchentwicklung und im schlimmsten Fall kann das Öl anfangen zu brennen. Das bedeutet, dass die Pfanne für Grillgerichte immer nur auf Stufe1 oder knapp darüber benutzt werden sollte. Hinweis: Bei den Alfredoöfen, welche seit April 2009 ausgeliefert werden, beträgt die Temperatur auf Stufe 1 bereits ca. 320°C - hier sollte die Pfanne also nur mit ca. Stufe 0,5 betrieben werden
Auf dem Pizzastein sind angebrannte Reste - wie bekomme ich die wieder weg? Ganz einfach mit einem Glasschaber, Kochfeld- oder Ceranfeldschaber. Damit lassen sich Anbrennungen leicht wieder entfernen. Alternative: Den Ofen einfach auf voller Stufe einschalten bis die Reste “verkokelt” sind. Danach die Reste einfach mit einem Tuch abwischen. Wichtiger Hinweis: In einigen Bedienungsanleitungen steht, dass angebrannte Reste mit Öl beträufelt werden sollen um sie besser zu lösen. Wir empfehlen dringend dies nicht zu tun. Das Öl kann in die Poren des Steines eindringen und beim nächsten aufheizen verbrennt das Öl unter starker Rauchentwicklung. Grundsätzlich sollten Sie sparsam mit Öl umgehen. Spritzt Öl an die Heizspiralen, kann dies zu einem Brand führen.
Warum darf ich nicht mit Wasser reinigen? Wasser würde in die Poren des Schamottsteins eindringen und könnte den Pizzastein beim nächsten Aufheizen zum zerreißen bringen - ähnlich wie Frost einen Stein zum Platzen bringt.
Mein Stein hat dunkle Flecken - ist das schlimm? Ganz im Gegenteil. Das ist völlig normal und ein Beweis dafür, dass der Pizzaofen auch benutzt wird.
Gibt es Möglichkeiten die Flecken zu vermeiden? Ja, mit einem glasierten Cordieritstein.
Was ist Cordierit? Die Erfahrung hat gezeigt, dass kein natürlicher Stein den enormen Temperaturwechselspannungen eines Holzfeuers, Holzkohlefeuers oder eines Gasbrenners auf Dauer gewachsen ist. Bricht ein natürlicher Stein nicht sofort über dem Feuer, so bekommt er mit der Zeit Haarrisse, die ihn früher oder später zerstören. Auch die im Handel üblichen Speck- oder Lavasteine sind aufgrund ihres inhomogenen Kristallgefüges einer Dauerbelastung meist nicht gewachsen. Je nach Lagerstätte enthält Speckstein sogar Asbest. Cordierit kommt in der Natur als Edelstein vor und wird aufgrund seiner hervorragenden thermischen Eigenschaften auch künstlich hergestellt. Jeder thermischen Belastung, die beim Grillen oder Backen auftritt, ist diese »High-Tech-Keramik« mit Sicherheit gewachsen. Eine technische Anwendung des Cordierits ist beispielsweise der Katalysator im Auto. Cordierit besteht im wesentlichen aus Quarz, Aluminium, Magnesium und Eisen und ist daher gesundheitlich völlig unbedenklich. Das »Know-How« unseres Partners, einem Keramik Dipl.Ingenieur, macht es möglich dieses besondere Material mit einer lebensmittelechten, leicht zu reinigenden Glasur zu überziehen. In einem zweiten Brand bei 1100 Grad geht die Glasur eine absolut stabile Verbindung mit dem Cordieritstein ein. Im Gegensatz zum Schamottstein, brauchen Sie beim Cordieritstein keine Angst haben, dass er reißt (also auch kein vorsichtiges vorheizen des Pizzaofens auf niedriger Stufe) . Sie können ihn sogar direkt in die Glut Ihres Grills legen ohne Angst haben zu müssen, dass es Risse gibt. Cordieritsteine sind also ideale Ersatzsteine für die Pizzaöfen, gleichzeitig Brotbackstein, Grillstein und heißer Stein.
Häufige Fragen zu unseren Pizza- und Brotbacksteinen aus Cordierit:
Wie muß der Stein gepflegt werden? Einfach nur mit einem feuchten Tuch abwischen. Starke Verkrustungen mit einem Ceranfeldschaber abschaben. Auf keinen Fall in die Spülmaschine oder aggresive Reiniger verwenden. Normaler Backofenreiniger kann jedoch problemlos verwendet werden.
Muß der Pizzastein vor dem Backen eingefettet werden? Er kann, muß aber nicht. Es genügt etwas Mehl auf den Stein zu geben.
Wie lange muß der Pizzastein / Brotbackstein vorgeheizt werden? Bei voller Hitze mit Umluft oder mit Ober- und Unterhitze ca. 30-50 Minuten, abhängig von der Steindicke. Wenn der Teig eingeschossen wurde, kann die Oberhitze abgeschalten werden.
Bei welcher Temperatur wird im Backofen gebacken? Als Richtwert können Pizzen bei voller Hitze, Brot die ersten 10Minuten bei voller Hitze, danach bei 200°C gebacken werden. Hier sollte jeder etwas experimentieren um die besten Einstellungen für seinen Ofen zu finden. Tipp: Bei Brot sollte ein Schälchen Wasser in den Ofen gestellt werden, damit die Kruste nicht austrocknet.
Welche Steindicke ist die Richtige? Das kann man so pauschal nicht sagen. Für Pizza und als Grillstein genügen dünne Steine. Ein Brotbackstein sollte jedoch mindestens 18, besser 30mm oder mehr haben. Dabei sollte aber bedacht werden, dass ein dickerer Stein auch wesentlich länger vorgeheizt werden muß. Ein Stein von 18-20mm ist als Alleskönner sowohl für den Grill, als auch für den Backofen als Brot- und Pizzastein einsetzbar. Ein 30mm Stein ist ideal für reine Brotbäcker oder wenn man nach der Pizza gleich noch Brot backen möchte.
Kann ein glasierter Stein denn Feuchte aufnehmen? Nein, muß er auch nicht. Dass ein Schamottstein Feuchte aufnimmt, wie in der Werbung oft suggeriert wird, ist physikalisch nicht möglich. Hier der Beweis: Aus 1kg Wasser werden 1673ltr. Wasserdampf oder aus nur 10ml Wasser werden über 16ltr Dampf. Sie glauben das nicht? Lesen Sie selbst bei wikipedia nach. Können Sie sich vorstellen, dass ein Stein diese Menge aufnehmen kann? Ein weiteres Argument gegen die Wasseraufnahme wäre noch, dass heiße Luft oder Dampf nach oben steigt - warum sollte Dampf also ausgerechnet beim Schamottstein eine Ausnahme machen? Warum die Pizza oder das Brot mit einem Stein besser wird, ist vermutlich die Tatsache, dass die Hitze über einen Stein besser und schneller an den Teig abgegeben wird als ohne Stein.
Ich möchte meine Pizzen in Portionen schneiden. Dabei malträtiere ich die Pizzen so, dass es nicht mehr appetitlich aussieht. Probieren Sie doch einmal unsere patentierte Profi-Pizzaschere. Selbst Alfred Biolek ist davon begeistert.
Noch Fragen? Rufen Sie uns an unter Tel. 06242 502854 oder per mail an info[at]pizzamaker.info
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